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Mit der guten Konjunktur der vergangenen Jahre sind immer mehr Menschen dazu bereit, ihr Geld in einen Oldtimer zu investieren. Gleichzeitig wächst die Zahl der klassischen Modelle von Jahr zu Jahr an. Längst nicht jedem Auto gelingt es, im Laufe der Jahre Kultstatus zu erwerben und dabei den eigenen Wert zu steigern. Die folgenden Modelle stehen jedoch bei den Autoliebhabern besonders hoch im Kurs.

Der VW T2

In der Regel handelt es sich um Sportwagen, wenn wir die Oldtimer vergangener Tage in den Blick nehmen. Schon aus dieser Perspektive stellt der VW T2 also eine Besonderheit dar. In der Praxis handelt es sich um ein Fahrzeug, welches vor allem die 1960er und 1970er Jahre sehr stark prägte. Nach wie vor setzen aus diesem Grund viele Seiten auf die Dienste des kleinen Busses. Im Vergleich zu den heutigen Modellen, die der VW-Konzern nach wie vor auf den Markt bringt, zeichnet sich der T2 auch durch seine technische Einfachheit aus. Wer sich etwas mit der Fahrzeugtechnik befasst, hat somit auch selbst die Möglichkeit, kleinere Reparaturen am Fahrzeug durchzuführen.

Dennoch ist es notwendig, für einen T2 tief in die Tasche zu greifen. Vor allem im vergangenen Jahrzehnt stiegen die Preise deutlich an. Soll es ein Modell sein, dass sich auch 40 Jahre nach dem Bau noch ein einem guten Zustand befindet, sind Summen von mehr als 50.000 Euro fällig. Sollte es nicht möglich sein, diese auf der Grundlage eigenen Kapitals zu stemmen, stehen gerade in diesen Tagen günstige Autokredite zur Verfügung. Einen Überblick über die aktuellen Angebote finden Sie auch auf dieser Webseite.

Porsche 911 2.7 RS Carrera

Wenn wir uns Gedanken über die Marke Porsche machen, so kommt vielen heimlich der Porsche 911 2.7 RS Carrera in den Kopf. Schließlich handelt es sich nicht nur um einen absoluten Kult-Oldtimer, sondern um einen der größten Sportwagen aller Zeiten. Bereits ein kurzer Blick auf das dynamische Design lässt leicht erraten, warum auf den Ur-911er schnell eine lange Produktionsserie folgte. Besonders wirtschaftlich handelte es sich um einen der großen Schachzüge von Porsche, an die die Stuttgarter Autobauer bis heute nicht mehr in der gleichen Form anknüpfen konnten.

Der pure Sportwagen

Besonders den Charakter eines Sportwagens bringt der Porsche 911 2.7 RS Carrera direkt auf den Punkt. Einerseits gelingt dies auf der Basis einer leichten Bauweise. Sie verbessert die Fahrdynamik in entscheidender Weise und sorgt somit für den großen Suchtfaktor, der mit dem 911er in Verbindung steht. Der Porsche 911 2.7 RS Carrera selbst setzt zudem auf eine Motorisierung, die seiner Zeit weit voraus ist. In dieser Variante stehen gleich 290 PS zur Verfügung, um auf die Jagd nach Höchstleistung zu gehen. Bis in die heutige Zeit ist damit für große Aufmerksamkeit gesorgt. Durch den besonderen Seltenheitswert, wie er den Porsche 911 2.7 RS Carrera heute auszeichnet, stiegen die Preise in den vergangenen Jahren deutlich an. Je nach Zustand ist es aus diesem Grund notwendig, 80.000 Euro und mehr auf den Tisch zu legen.

Der Mercedes 450 SEL 6.9

Nach wie vor zählen die Fahrzeuge von Mercedes-Benz gerade in der Premium-Klasse zu den wichtigsten Angeboten. Zum ersten Mal gelang es den Schwaben mit dem Mercedes 450 SEL 6.9, diesen Ruf deutlich unter Beweis zu stellen. In den 1970er-Jahren war es damit bereits gelungen, eine enorm stark motorisierte Limousine auf den Markt zu bringen. Gleich 280 PS trieben das mehr als vier Meter lange Fahrzeug an. Ein kurzer Blick auf das Interieur genügt noch heute, um sich von den hohen Ansprüchen der Entwickler ein Bild zu verschaffen. Auch die damaligen Kanzler der Bundesrepublik wurden aus diesem Grund schon bald mit dem Mercedes 450 SEL 6.9 ausgestattet.

Gleichzeitig wurden technische Extras in den 450 SEL integriert, die ihrer Zeit weit voraus waren. So handelte es sich um eines der ersten Autos in Deutschland, das serienmäßig mit einer Klimaanlage ausgestattet wurde. Unter dem Strich scheinen diese luxuriösen Extras die Zielgruppe des Wagens allerdings zu sehr eingeschränkt zu haben. Nie wurde ein Nachfolger für den Mercedes 450 SEL 6.9 präsentiert, dessen Geschichte somit schon nach wenigen Jahren endete. Doch bis heute begeistert er vor allem die Fans von Oldtimern, die in ihm den Startschuss für die Produktion edler Limousinen im großen Stil erkennen.

Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer

Der Mercedes-Benz 300 SL mitsamt Flügeltüren rückte zuletzt vor allem aufgrund der enormen Preise immer wieder in den Fokus der Medien. Doch auch der reine Blick auf das Design verdeutlicht, warum dieser Sportwagen eine so große Rolle in der Geschichte des Automobils spielt. Noch nie zuvor und selten danach ist es Entwicklern gelungen, eine solch sportliche Dynamik zu erzeugen, die kaum an Stil zu überbieten ist. Auch die bekannte Ausstattung, die auf rote Leder und edle verchromte Elemente setzt, stellt diesen Ruf des 300 SL deutlich unter Beweis. Inzwischen sind Preise von mehr als 900.000 Euro für Modelle üblich, die sich in einem guten Zustand befinden. Entsprechend sind die Besitzer des edlen Automobils darauf angewiesen, sich untereinander zu organisieren. Auch auf dieser Basis kam schließlich der renommierte 300-SL-Club zustande.

Zeitlos attraktiv

Insgesamt wurden nur 1.400 Exemplare des 300 SL gebaut. Nur insgesamt 60 davon blieben derweil in Deutschland. Deutlich größer war die Nachfrage in den Vereinigten Staaten. Da sich diese in ihrer persönlichen Zeit des Wirtschaftswunders befanden, hatten dort mehr Personen die Kaufkraft, um sich die Dienste des berühmten Sportwagens zu sichern. Inzwischen sind viele Exemplare wieder nach Deutschland zurückgekehrt und werden in liebevoller Arbeit restauriert. Wie viele der edlen Fahrzeuge bis heute exakt erhalten sind, ist derweil nicht bekannt.

Bereits eine solche Durchsicht der Automobil-Geschichte zeigt, welche großen Modelle den Markt immer wieder bereicherten. Bis heute haben sie dadurch zurecht ihren hohen Status behalten und werden entsprechend in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Für den normalen Autofahrer, der einen Sinn für die Schönheit dieser Oldtimer entwickelt, wird gerade der Preis häufig zu einem entscheidenden Manko. Denn immer wieder sind zumindest sehr hohe fünfstellige Summen notwendig, um sich in Zukunft als stolzen Besitzer bezeichnen zu können. Lediglich die Restauration in eigener Arbeit wäre dazu die passende Alternative.

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