GERMANMOTORKULT

Mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring stand zuletzt wieder das große Highlight des deutschen Motorsport-Kalenders an. Als das gesamte Rennen live im Fernsehen gezeigt wurde, kamen viele Menschen auf den Geschmack, selbst ein paar Runden auf dem Traditionskurs zu drehen. Mit Touristenfahrten ist für ausreichend Gelegenheit gesorgt. Doch kann man die Nordschleife auch mit dem Leihwagen befahren? Wir haben recherchiert.

Rechtlich keine Probleme mit Leihwagen

Bild von skeeze auf Pixabay

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Nürburgring mit einem Leihwagen zu befahren. Einige Autovermietungen schließen dies jedoch bereits im Voraus ausdrücklich aus, sodass es sich nicht empfiehlt, sich zu widersetzen. Genau das ist zum Beispiel bei https://www.sixt.de/ der Fall. Der Autovermieter betont, dass es „leider untersagt" ist, einen Mietwagen auf die Rennstrecke am Nürburgring mitzunehmen. Allerdings gibt es ausreichend Unternehmen, die dieses Detail nicht unterstreichen, sodass keine grundsätzlichen Probleme auftauchen sollten. Ausnahmen bilden Kurzzeit- und Überführungskennzeichen. Diese werden von vornherein nicht auf der Nordschleife zugelassen.

Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, mit einem Leihwagen den Ring zu befahren, müssen dennoch einige Dinge beachtet werden. Einerseits gelten die üblichen Regeln der deutschen Straßenverkehrsordnung. Das beinhaltet zum Beispiel, dass ausschließlich auf der rechten Seite der Fahrbahn gefahren wird, während links überholt wird. Vorausfahrende Fahrer sollten dabei nicht unter Druck gesetzt werden. Im Notfall dauert es einer Kurve länger, bis sie überholt werden können. Ohnehin empfiehlt es sich nicht unbedingt, mit einem Mietwagen wie von https://www.billigemietwagen.at/ allzu schnell unterwegs zu sein und einen Unfall zu riskieren. Selbst wenn eine Haftpflichtversicherung vorhanden ist, schieben die Versicherungen den Schaden gerne zurück auf den Unfallverursacher. Zusätzlich muss das Personal am Nürburgring die Banden ausbessern, ein Abschleppfahrzeug unterhalten, die Fahrbahn reinigen, usw. Für das Auto selbst gilt zudem, dass ein Maximalwert von 95 Dezibel nicht überschritten werden darf. Die Messungen finden an der Einfahrt und im Streckenverlauf statt.

Attraktive Optionen direkt am Ring

 

Wer das Risiko etwas geringer halten möchte und mit einem herkömmlichen Leihwagen nicht durch das Schwedenkreuz und die Fuchsröhre zu fahren möchte, welche immer wieder als beliebte Unfallstellen bekannt sind, hat dazu ebenfalls alle Möglichkeiten. Unter https://www.ringtaxi.de/ hat jeder volljährige Interessent die Möglichkeit, ein speziell für die Rennstrecke produziertes Auto zu mieten. Einerseits ist es möglich, selbst hinter dem Steuer zu sitzen; andererseits kann der Wagen - wie der Name der Website vermuten lässt - mit einem Fahrer gebucht werden. Bei Rent Race Car gibt es derzeit sieben verschiedene Modelle zur Auswahl, die abhängig von der jeweiligen Verfügbarkeit gemietet werden können. Hierbei handelt es sich um:

  • Porsche Cayman 718
  • BMW M2
  • BMW GT3
  • BMW GT3 RS
  • Audi R8 V10 Plus
  • McLaren 540C
  • Porsche Turbo S

Bei so viel Auswahl sollte jeder einen für sich passenden Boliden finden. Die folgenden 20,832 Kilometer Rennstrecke können dann mit beliebiger Geschwindigkeit bestritten werden. Grundsätzlich wird es im McLaren 540C am teuersten. Hier kostet die erste Runde inklusive persönlichem Coach 399 €. Jeder weitere Runde schlägt mit 349 € zu Buche. Dafür gibt es immerhin 540 PS, ein 7-Gang-Automatikgetriebe sowie Performance-Reifen.

Bild von ecr auf Pixabay

Eine spannende Erfahrung ist jene als Co-Pilot im Ringtaxi. Ein bis drei Personen können hier neben dem professionellen Rennfahrer einsteigen und machen sich im Anschluss auf die Runde ihres Lebens bereit. Bei Touristenfahrten stehen ein BMW X5 xDRIVE sowie ein Porsche 911 GT3 RS zur Verfügung. Beide kosten stolze 269 €. An den Trackdays kommen noch weitere Modelle hinzu, die sich für viele sicher noch mehr auszahlen. Diese sind:

  • Ferrari 488 GTB
  • McLaren 540C
  • McLaren 600LT
  • Audi R8 V10 Plus
  • Porsche 911 Turbo S

Abgesehen vom Ferrari und Audi (je 299 €) sind diese genannten Wagen ebenfalls zum Preis einer Touristenfahrt zu buchen. Am wichtigsten ist jedoch mit oder ohne geliehenem Auto: Die Sicherheit geht immer vor. Viel Spaß auf dem Nürburgring!