GERMANMOTORKULT

Am 29. November startet die Ostbelgien Classic Rallye in ihre erste Runde. Innerhalb von drei Tagen führt es die Teilnehmer in den traditionsreichen Karosserien durch vier Länder und wunderschöne Landschaften. Es handelt sich um einen wichtigen Termin im Veranstaltungskalender aller Oldtimer-Rallye-Fans. Unter dem Motto „Back to the Roots, the Heart of Europe“ geht es auf knapp 800 Kilometern durch beeindruckende Regionen im Herzen Europas. Über drei Tage dauert die actionreiche Veranstaltung, bevor am 1. Dezember schließlich der Gewinner in Eupen gekürt werden soll. Dies ist jedoch nicht das einzige Event, das bei Rallyefreunden momentan auf dem Kalender steht, denn auch die FIA Rallye Weltmeisterschaft neigt sich in diesem Monat dem Ende zu. Wir berichten.

Quelle: Pxhere

Die erste Ostbelgien Classic Rallye

780 Kilometer, vier Länder, drei Tage, volle Action: Die erste Tour der Ostbelgien Classic Rallye führt Oldtimer, Piloten und Co-Piloten im Winter 2019 unter den rauen Witterungen der kalten Jahreszeit durch sagenhafte Landschaften und historische Ortschaften. In Eupen im Osten Belgiens, direkt an der Grenze zu Deutschland, beginnt die Veranstaltung. Durch dunkle Wälder und holprige Feldwege geht es durch den Norden Belgiens bis hin in die Niederlande, wo es das südlimburgische Mergelland zu durchqueren gilt. Zurück geht es nach Belgien zum Großen Preis von Kelmis, der ersten Herausforderung mit Einzelwertung. Am zweiten Tag der Oldtimer-Rallye geht es in die Eifel und damit erneut über Ländergrenzen hinweg. Das Hohe Venn, eine sagenhafte Hochfläche zwischen Deutschland und Belgien, beeindruckt mit einer einzigartigen Natur, dichten Wäldern und grandiosen Landschaften.  Die Tour geht bis ins Ourtal, um anschließend durch Luxemburg zurück nach Eupen zu gelangen. Der dritte Tag stellt mit der Route durch die belgischen Ardennen und auf die Spa-Francorchamps Rennstrecke das Highlight der Tour dar. Nach der Rückkehr nach Eupen findet die Siegerehrung in elegantem Ambiente im Kloster Heidberg mit einem deliziösen Galadinner statt.

 


"Hohes_Venn_im_Winter_(Dezember_2009)_-_panoramio_-_unixasket_(1)" by unixasket (CC BY 3.0)

Die Weltmeisterschaft geht zu Ende

Bevor es in Ostbelgien zur neuen Oldtimer-Rallye geht, die besondere Eindrücke hinterlassen und die besten Fahrer mit den traditionellen klassischen Fahrzeugen hervorbringen wird, gehen die Blicke jedoch nach Australien zum großen Finale der Rallye-Weltmeisterschaft 2019. Die World Rally Championship (WRC), ausgetragen von der FIA, ist die angesehenste Rallye-Veranstaltung der Welt. In diesem Jahr startete sie am 24. Januar in Monte Carlo bereits in die 47. Runde. In insgesamt 14 Events wird der beste Fahrer, Beifahrer und Autohersteller gekürt. Nach bereits zwölf Rennen steht der estnische Fahrer Ott Tänak des Toyota-Teams mit einer Quote von 1,02 beim Wettanbieter Betway (Stand: 18.10.) an erster Stelle der Favoritenliste. Dieser renommierte Buchmacher wurde auf der Vergleichsseite Nachgefragt als Testsieger in der Kategorie Sportwetten eingestuft. Bereits sechs Rennen konnte der Estländer für sich entscheiden. Nun ist die Frage, ob er bei den ausstehenden Rallyes in Spanien und Australien ebenfalls abliefern wird. Am 17. November 2019 wird es feststehen.

In der Welt des Rallye-Motorsports ist immer etwas los. Eine neue Oldtimer-Rallye im Herzen Europas wird sicherlich viele Freunde der traditionsreichen Karosserien begeistern. Zudem steigt die Spannung bei der FIA Rally-Weltmeisterschaft. Wird der Estländer es schaffen, den Preis mit Toyota nachhause zu holen? Noch eine weitere Nachricht betrifft übrigens alle Rallye-Fans. Während wir uns vor allem auf die Oldtimer konzentrieren, gibt es jetzt eine Neuerung aus der gegenüberliegenden Seite: Wie auf Electrive nachzulesen, hat Opel kürzlich das erste elektrische Rallye-Auto vorgestellt. Damit einher geht auch ein eigener Rallye-Markenpokal. Es bleibt auf allen Fronten spannend.