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Es klingt verführerisch: Ein gutes Angebot, ein tolles Schnäppchen oder ein niedriger Preis, der einen die Freudentränen in die Augen treibt, lassen Sammler vor Begeisterung in die Hände klatschen. Aber oft steckt hinter Sammlerstücken oder Oldtimern, die zu einem wundersam günstigen Preis angeboten werden, eine dreiste Masche, mit denen Betrüger auf die Leidenschaft ihrer Opfer abzielen.

Betrug im Internet ist eine weit verbreitete Masche. Mit Lockangeboten werden Kunden geködert und gehen den Betrügern oft blind in die Falle. Für tägliche Dienstleistungen oder Branchenanbieter gibt es verschiedene Portale, die Vergleiche zwischen Anbietern ziehen und die beste Option dem Kunden offenbaren. Übersichtlich aufgelistet kann der Kunde die seriösen Möglichkeiten vergleichen. Auf dieser Webseite werden beispielsweise Online Casinos auf seriöse Anbieter getestet: Die ausschlaggebenden Kriterien umfassen die Professionalität der Casino-Software, die Kompetenz des Kundendienstes und die Lizenzierung. Auf Stromvergleich.de werden Stromanbieter kompariert und auf preiswerten Tarif, einfachen Tarifwechsel und kundenfreundliche Vertragskonditionen geprüft.

 

Leidenschaft macht blind

Dennoch haben Betrüger leichtes Spiel, wenn sie mit ihren Angeboten nicht nur auf die Kaufkraft zielen, sondern einen viel emotionaleren Punkt bei ihren Opfern treffen: Die Leidenschaft für antike Stücke, Oldtimer und Produkte mit Sammlerwert lassen viele Käufer naiv und blauäugig werden. Sei der Mensch auch noch so rational, scheint es als ob die Leidenschaft für die Autos einen Schleier über seinen Blick und seine Wahrnehmung legt.

Quelle: Pixabay

Klare Betrugsmasche mit System

Wie hier zu lesen ist, sind selbst prominente Sammler nicht vor den vielen Arten des Betruges sicher. Es beginnt mit einem einfachen Köder, der ausgelegt wird, und nur darauf wartet, sein Opfer zu fassen. Seltene Wägen mit günstigen Preisen sind der Klassiker unter den Betrugsdelikten. Oldtimerfans können ihr Glück kaum fassen, einen der beliebtesten Oldtimer-Klassiker, die auf dieser Seite aufgelistet sind, zum günstigen Preis gefunden zu haben. Sie selbst wissen, dass die Chance auf ein solches Angebot gen Null geht. Dennoch wird nicht die Gefahr dahinter gerne übersehen und die Freude überwiegt.

Selbst für Profis ist ein Betrug nicht immer gleich zu erkennen. Zur Kontaktaufnahme gibt es meist nur eine Telefonnummer oder E-Mailadresse. Namen, Adressen oder weitere Angaben, die auf die Identität des Verkäufers hinweisen, fehlen oft. Ein fragwürdiges Vorgehen, wenn bei Oldtimer-Käufen oft Summen zwischen 150.000 Euros und einem nach oben grenzenlosen Limit verhandelt werden.

Hilfsbereitschaft versus Hilferuf

Ist die Kommunikation einmal gestartet, haben Betrüger oft ein leichtes Spiel. Aufgrund der Freude über das scheinbare Schnäppchen, lassen sich Käufer von seltenen Wagen schnell dazu hinreißen, Extrakosten im Vorfeld zu bezahlen. Die Bitten nach finanzieller Unterstützung für Überführungen, teure Zollkosten und Abstellflächen werden anstandslos überwiesen. Ist das Geld erst einmal auf dem Weg zu den Betrügern, ist die Falle zugeschnappt. Dort wo Hilfsbereitschaft herrschte, macht sich anschließend der Hilferuf breit. Allerdings kann zu diesem Zeitpunkt die Polizei nur bedingt helfen. Das Geld ist weg.

Aufmerksam nachfragen

Um solchen Ärger zu vermeiden, lohnt es sich, die Inserate und Anzeigen stets sehr genau anzuschauen. Das Zusenden von Fahrzeugbriefen, wichtigen Dokumenten und offiziellen Schreiben sollten im Vorfeld vom Verkäufer geschickt werden. Oft wird in diesem frühen Stadium schon deutlich, dass diese nicht vorliegen und Ausreden vorgeschoben werden. Sollte dies geschehen, ist zur Vorsicht geraten und der weitere Ablauf sollte überdacht werden. Schwer lesbare Scans oder das vorenthalten von Ausweisen? So schwer es dem Sammlerherz auch fällt – dieser Oldtimer-Kauf ist mit einem Risiko verbunden. Die wichtigsten Faktoren, die man beim Autokauf beachten sollte, fasst der ADAC auf seiner Homepage zusammen.

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Wertanlage auf vier Reifen

Es ist kurios: Obwohl Oldtimer-Freunde wissen, dass der Wert der Autos Rekordsummen erzielen könnte, ist die Tendenz in Richtung Schnäppchenjagd stets größer. Im logischen Umkehrschluss kann ein günstiger Ankauf von Natur aus nicht möglich sein. In den seltensten Fällen wird eine solche mobile Wertanlage zum niedrigen Preis angeboten. Läuft das Verkaufsgespräch auf Augenhöhe und mit Fachtermini ab, sollte immer ein Auge auf den adäquaten Preis gehalten werden. Denn auch ein Liebhaber, der sich von seinem Oldtimer trennt, weiß dessen Wert im Vorfeld zu schätzen.

Um sicherzugehen, sollten beginnende sowie auch erfahrene Oldtimerkäufer stets Vorsicht walten lassen. Emotionen sollen - so gut wie möglich - kontrolliert werden und die Schnäppchenjagd durch den Kauf eines Wagens zum fairen Preis ausgetauscht werden. Zu Seite stehen den potenziellen Käufern Webseiten, die sich mit dem Thema rund um Betrug beim Oldtimerkauf professionell beschäftigen.